Unternehmenspreisträger 2007 | Kleine & mittlere Unternehmen, Gesundheitswesen und öffentlicher Dienst
Bertelsmann AG
Die Bertelsmann AG ist als internationales und traditionsreiches Medienunternehmen in über 60 Ländern der Welt verwurzelt. Mit über 400 selbständig agierenden Profitcentern und über 97.000 Mitarbeitern weltweit (davon 30.000 in Deutschland) ist Bertelsmann durch eine hohe Dezentralität und Internationalität gekennzeichnet.
Die dezentrale Unternehmensstruktur von Bertelsmann spiegelt sich auch in der Organisation der betrieblichen Gesundheitsaktivitäten wider: Koordination und Impulse werden durch den übergreifenden Konzernarbeitskreis „Mensch & Gesundheit“ sichergestellt, wobei die Umsetzungshoheit bei den jeweiligen Firmen selbst liegt. Der Zentralbereich HR Services vernetzt die Aktivitäten durch regelmäßige Routinen.
Die partnerschaftliche Unternehmenskultur stellt die Grundlage des Engagements für gesundheitsrelevante Themen dar. Hohe Priorität bei allen Gesundheitsaktivitäten hat die Vorbildfunktion der Führungskräfte, die daher im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements eine besonders wichtige Zielgruppe darstellen.
Das Unternehmen nutzt seit vielen Jahren eine exklusive Plattform für den branchen- und länderübergreifenden Erfahrungsaustausch im Bereich partnerschaftlicher Unternehmenskultur und betrieblicher Gesundheitspolitik: Das Europäische Unternehmensnetzwerk Enterprise for Health (EfH). Der Austausch unter PraktikerInnen, der Zugang zu aktuellem Expertenwissen und internationalen Best-Practice-Ansätzen zu den für die Zukunft zentralen Themen unterstützt das erfolgreiche Unternehmensengagement im Bereich Gesundheitsmanagement.
Daimler AG
Die Daimler AG, blickt auf eine mehr als hundertjährige Tradition zurück, die von Pionierleistungen im Automobilbau geprägt ist. Heute ist das Unternehmen ein führender Anbieter von Premium-Pkw sowie der weltweit größte Hersteller von Nutz-fahrzeugen und beschäftigt weltweit rund 272.000 Menschen, von denen in Deutschland 140.000 tätig sind.
Durch die Konzentration aller gesundheitsrelevanter Bereiche unter dem Dach Health & Safty hat die Daimler AG den Grundstein für einen ganzheitlichen Ansatz gelegt.
Angepasst an die jeweiligen Rahmenbedingungen vor Ort erfolgt eine standardisierte Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung an den einzelnen Standorten. Beispielsweise wird für Mitarbeiter im gewerblichen Bereich zur Vorbeugung von Rückenbeschwerden ein spezielles medizinisches Kräftigungstraining - das „Kraftwerk Mobil“ - angeboten, das mittels einer mobilen Plattform zu den Mitarbeitern an den Arbeitsplatz fährt und ihnen auf diese Weise mit einem geringen Zeitaufwand die Möglichkeit bietet, ihre Rückenmuskulatur zu kräftigen.
IBM Deutschland GmbH
IBM ist einer der weltweit größten Anbieter im Bereich Informationstechnologie. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 356.000 Mitarbeiter in über 170 Ländern, 20.000 davon in Deutschland.
Das 1995 eingeführte Well-being Managementsystem ist Bestandteil der „Corporate Policy“ und weltweit als Aufgabe der Führungskräfte etabliert. Für die Entwiclung, Umsetzung und Koordination der Well-being Programme ist das Team der Global Well-being Services zuständig. Dabei werden traditionelle Bereiche des Arbeits-schutzes mit modernen Elementen der Gesundheitsförderung verknüpft.
Die derzeit laufende Gesundheitsförderungsinitiative „Faktor Fit“ zielt auf die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und des Gesundheitsbewusstseins ab: Mit Hilfe von Informationen aus dem unternehmensinternen Gesundheitsportal werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert, sich eigene gesundheitsbezogene Ziele zu setzen und zu erreichen.
RheinEnergie AG
Die RheinEnergie AG ist ein regionales Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Köln und beschäftigt circa 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unternehmensgegenstand ist die umweltschonende, sichere und wirtschaftliche Versorgung der rheinischen Region mit Strom, Wärme, Erdgas und Wasser.
Die Förderung der Gesundheit nimmt bei der RheinEnergie AG seit vielen Jahren einen sehr hohen Stellenwert ein. In der Praxis geschieht dies durch einen integrierten Ansatz zur Förderung eines gesundheitsbewussten Verhaltens im Arbeitsumfeld und im persönlichen Lebensbereich.
Neben den vielfältigen betrieblichen Aktivitäten zum Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie dem Betriebssport, der ebenfalls eine lange Tradition im Unternehmen hat, wurde in den vergangenen Jahren ein betriebliches Präventionsprogramm entwickelt mit dem Ziel, die Mitarbeiter zu einem eigenverantwortlichen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu befähigen.
Hervorzuheben sind die im eigenen Haus entstandenen Präventionsbücher zu den Themen Fehlernährung und Bewegungsmangel.
Volkswagen AG
Die VOLKSWAGEN AG gehört zu den größten Automobilproduzenten der Welt. Rund 90.000 Personen arbeiten allein in den sechs inländischen Volkswagen-Werken. Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung haben bei VOLKSWAGEN eine lange und erfolgreiche Tradition. Das Gesundheitsmanagement ist modulartig aufgebaut und umfasst Grund- und Zusatzmodule wie z.B. Fitnesstrainings, Check Ups, Gesundheitscoachings, Stress-Management und die rauchfreie Fabrik. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den zukünftigen Themen wie psychische Belastungen in der Arbeitswelt, Integrierte Versorgung und demographischer Wandel. Gerade die steigende Zahl der älteren Mitarbeiter in den Betrieben – mit verändertem Leistungsprofil und vermehrt gesundheitlichen Beeinträchtigungen – stellt das Gesundheitsmanagement vor neue Herausforderungen.
Die Maxime bei Volkswagen lautet: Wer von den Mitarbeitern Leistung fordert, muss auch deren Gesundheit schützen und fördern.
Das Unternehmen nutzt seit vielen Jahren eine exklusive Plattform für den branchen- und länderübergreifenden Erfahrungsaustausch im Bereich partnerschaftlicher Unternehmenskultur und betrieblicher Gesundheitspolitik: Das Europäische Unternehmensnetzwerk Enterprise for Health (EfH). Der Austausch unter PraktikerInnen, der Zugang zu aktuellem Expertenwissen und internationalen Best-Practice-Ansätzen zu den für die Zukunft zentralen Themen unterstützt das erfolgreiche Unternehmensengagement im Bereich Gesundheitsmanagement.