Die BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen mit etwa 105.000 Beschäftigten in über 170 Ländern, davon rund 48.000 in Deutschland. In den Unternehmensleitlinien stellt „Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz“ einen eigenständigen Grundwert dar. Die Gesundheit der Mitarbeiter spielt eine Schlüsselrolle für den Erfolg der BASF. Mit ehrgeizigen Zielen will die BASF die bereits umfassenden Leistungen beim Gesundheitsschutz weiter verbessern. Neben den Maßnahmen zur Bewältigung des demographischen Wandels ist vor allem das (globale) Stressmanagement stetig weiterentwickelt worden. Dieses beruht unter anderem auf vier Säulen: Eine globale Mitarbeiterbefragung, die auch Gesundheit, Stress und Work-Life-Balance thematisiert; Seminare zur Verbesserung der persönlichen Stresskompetenz; Angebote freiwilliger Gesundheits-Checks zur individuellen Erfassung von Gesundheitsrisiken (darunter auch Burnout und psychomentale Erkrankungen); Ganzheitlich ausgerichtete Interventionsprogramme auf medizinischer, verhaltens- und verhältnisorienterter Ebene. Durch diese vielfältigen Maßnahmen entsteht eine positive Verknüpfung des Themas Gesundheit mit dem Unternehmensleitbild der BASF. mehr...

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Die Deutsche Post DHL hat mit ihrer „Corporate Health Policy“ ein konzernübergreifendes Managementsystem entwickelt. Die Mitarbeiter werden durch lokal agierende Arbeitskreise unmittelbar in die Gesundheitsfördersystematik eingebunden. Wesentliche Maßnahmen sind das Screening von Gesundheitsrisiken und die Identifizierung von Handlungsfeldern, zum Beispiel die Prävention chronischer sowie psychischer Erkrankungen und die Vorbereitung auf pandemische Erkrankungen (z.B. Influenza, HIV/AIDS). Monatlich werden Gesundheitsreporte mit spezifischen Informationen für die internationalen Unternehmensbereiche entwickelt. In diesen werden auch die Subunternehmer einbezogen. Zur betrieblichen Gesundheitsförderung besteht eine Betriebsvereinbarung. Konzerneigene Best-Practice-Beispiele werden jährlich in einem „Corporate Health Award“ prämiert. Die Mitarbeiter sind dabei über Focusgruppen und Arbeitskreisen direkt in die Entscheidungsprozesse eingebunden. mehr...

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Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hat das Betriebliche Gesundheitsmanagement 2008 in ihr Unternehmensleitbild und die Führungsgrundsätze integriert. Im Vordergrund stehen dabei die Förderung der Gesundheit und der Mitarbeiterzufriedenheit. In diesem Rahmen bietet sie ihren Mitarbeitern ein vielfältiges Seminar- und Sportprogramm (S.T.A.R.K.) an, dass in den letzten zwei Jahren weiterentwickelt wurde. Es werden regelmäßige Mitarbeiterbefragungen, Arbeitsplatz- und Altersstrukturanalysen durchgeführt. Es gibt dort ein Team-Selbstbewertungskonzept zur Förderung einer vertrauensvollen Arbeitsatmosphäre. Gestärkt wurde auch der Bereich Work-Life-Balance. Es werden Informationsveranstaltungen und Seminare für die Beschäftigten in Elternzeit entwickelt und durchgeführt. Bei der Rückkehr werden Personalgespräche angeboten. Dabei geht es vor allem um die individuelle Einarbeitungsphase nach der Elternzeit. mehr...

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Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG bündelt und vernetzt mit seinem im Jahr 2006 eingeführten "5-Sterne-Gesundheitsprogramm" die Aktivitäten der verschiedenen internen Akteure seines betrieblichen Gesundheitsmanagments. Die Evaluation des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bei MVV Energie ist von Anfang an eine kontinuierliche Aufgabe. Mit einem an die Balanced Scorecard angelehnten Steuerungstool werden die bestehenden Aktivitäten einheitlich ausgerichtet, weiterentwickelt und professionell gesteuert. Dazu hat MVV Energie ein eigenes Kennzahlensystem aufgebaut, das das Thema hinsichtlich seiner Effektivität und Effizienz beleuchtet. Gemessen wird nicht nur die Entwicklung der krankheitsbedingten Abwesenheitszeiten, sondern – mittels einem eigenen Online-Tool, dem “5-Sterne-Wohlfühlbarometer“ - auch das Wohlbefinden aller Mitarbeiter. mehr...

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Die Laufer Mühle, ein Sozialunternehmen, dass suchtkranke Menschen behandelt und langzeitarbeitslose Menschen betreut und qualifiziert, setzt auf eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur und eine starke Einbindung der Mitarbeiter als Kursleiter. Wesentliche Aktivitäten der Betrieblichen Gesundheitsförderung, die in der Unternehmensvision „Leben Meistern“ verankert sind, sind Sportangebote, Maßnahmen und Aktivitäten zur Vereinbarung von Familie und Beruf sowie diverse suchtpräventive Maßnahmen. Die Laufer Mühle hat ihr bereits ausgezeichnetes Gesundheitsmanagement im Laufe der Jahre weiter ausgebaut und zusätzliche Aktivitäten entwickelt. Für die Unterstützung der Mitarbeiter zu derem psychischen und emotionalen Wohlbefinden fachliche Coaches zur Verfügung, die im unternehmensinternen Arbeitskreis Gesundheit unterstützende Hilfen planen und anbieten. Eine jährliche Mitarbeiterbefragung, regelmäßige Mitarbeitergespräche und eine systematische Evaluation der Maßnahmen tragen zu einem ganzheitlichen Gesundheitsmanagement bei. mehr...

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Der Sonderpreis „Psychische Gesundheit“ wird in diesem Jahr an die Deutsche Post DHL vergeben. Die Deutsche Post hat in seinem Unternehmen ein besonderes Augenmerk auf die Ermittlung psychischer Erkrankungen gelegt. Das weltweit agierende Unternehmen stand vor der Herausforderung psychische Belastungen auch international vergleichbar zu ermitteln. Die Gefährdungsbeurteilung wird durch das SALSA Modul (salutogenetische subjektive Arbeitsanalyse) erfasst und durch den optimalen Einsatz des WAI, (Work Ability Index) ergänzt. Dabei handelt es sich um ein Messinstrument, dass die Arbeitsfähigkeit der Erwerbstätigen misst. Die Ergebnisse werden genutzt, um strukturelle und arbeitsorganisatorische Verbesserungen herbeizuführen sowie die Beschäftigten gezielt zu fördern. mehr...

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Der Sonderpreis „Familienorientiertes Unternehmen“ geht an die E.ON Energie AG. Der Energieversorger mit Sitz in München hat durch besonders familienfreundliche Arbeitsbedingungen die Jury überzeugt. So bietet das Unternehmen flexible Arbeitszeit-Modelle, Sabbaticals und auch die Möglichkeit, mobil oder im Home Office zu arbeiten. Auch kurzfristige Freistellungsphasen können zum Beispiel in familiären Notsituationen in Anspruch genommen werden. Beschäftigte, die ein Kind bekommen haben, erhalten einen Geburtenzuschuss und werden während der Elternzeit durch einen „Paten“ aus dem Kollegenkreis über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen oder über fachliche Neuerungen informiert. Auch Fortbildungsangebote können während der Babypause in Anspruch genommen werden. Nach der Elternzeit bietet E.ON Energie Wiedereinstiegsmöglichkeiten, die den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen der Mitarbeiter entsprechen. Dabei wird auch auf Öffnungszeiten von Kindertagesstätten Rücksicht genommen. An einigen Standorten gibt es zudem betriebseigene Betreuungseinrichtungen und Eltern-Kind-Arbeitszimmer. Kooperationen mit Familienservice-Dienstleistern unterstützen Mitarbeiter bei der Suche nach privater Kinderbetreuung, Haushaltshelfern oder Pflegepersonal. Darüber hinaus können bei E.ON Energie Mitarbeiterkinder am internen Austauschprogramm „Making Friends“ teilnehmen und sich gegenseitig in ihren Familien besuchen, auch im Ausland. mehr...

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Der Sonderpreis „Fit in die Zukunft“ wird an die BMW Group vergeben, weil sich das Unternehmen im Rahmen seines integriertem innerbetrieblichem Gesundheitsmanagement den demografischen Wandel unter dem Leitsatz „Heute für morgen“ unter vier Aspekten begleitet: Gesundheitsförderung, Altersaustrittsmodelle, Qualifizierung und zukunftsfähiges Arbeitsfeld. Dabei geht es darum die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu stärken und die Erfahrungen der älteren Belegschaft konsequent zu nutzen. Um auch Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund gezielt in die gesundheitlichen Strukturen der BMW Group einzubinden steht im Mittelpunkt die Ausbildung der Arbeitnehmer zu sogenannten Gesundheitslotsen. Dabei werden sie zu verschieden gesundheitlichen Aspekten der Betrieblichen Gesundheitsförderung geschult und können so ihre erworbenen Kenntnisse über innerbetriebliche Angebote zur Prävention und Gesundheitsförderung an ihre Landsleute weitergeben. Eine tragende Säule des Gesundheitsmanagement der BMW Group stellt die unternehmenseigene BMW BKK dar. Gemeinsam mit ihr werden Gesundheitsprogramme und -aktionen konzipiert und durchgeführt. Diese reichen von standortübergreifenden Tagen zur seelischen Gesundheit bis hin zu einem unternehmenseigenen Angebot zur Darmkrebsfrüherkennung. Ebenso werden zielgruppen- und lebensphasenorientierte Programme angeboten. Dazu zählen zum Beispiel spezielle Gesundheitstrainings für Führungskräfte bis hin zu interaktiven Workshops für Auszubildende. mehr...

