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Gesundheitspaten-Modell der Stadtwerke München

Der Schwerpunkt des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei den Stadtwerken München (SWM) liegt auf der Durchführung ganzheitlicher Projekte mit einer starken Mitarbeiterorientierung und kommunikativen Ausrichtung. Ein besonderes Element zur Nachhaltigkeitssicherung ist das Modell der „Gesundheitspaten“.

Wer sind die Gesundheitspaten und wie werden sie unterstützt?
Dies sind ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Facheinheiten, die zu gesundheitlichen Themen speziell geschult wurden. Aktuell ist das Modell bereits im Kraftwerksbereich und Zentrallager etabliert.
Wesentlich für den Erfolg ist der Gruppeneffekt (peer-group-effect). Für die nachhaltige Umsetzung braucht es Bedingungen, in denen Vertrauen gelernt und vertieft werden kann. Weil es sich hierbei um tiefgreifende Veränderungen handelt, die Zeit brauchen, unterstützen regelmäßige Treffen und Workshops das kontinuierliche Engagement der Gesundheitspaten vor Ort.

Womit beschäftigen sich die Gesundheitspaten in ihrer täglichen Arbeit?
Ist es möglich, einen Defibrillator aufzustellen? Was tun, um die Hygiene in den Duschräumen zu verbessern? Wie können wir unser Wissen zum Thema Gesundheit vertiefen?
Dies sind Fragestellungen, mit denen sich die Gesundheitspaten beschäftigen und die deutlich machen, wofür sie sich einsetzen.
„Als Gesundheitspate helfe ich am liebsten im Hintergrund und versuche ein gutes Vorbild zu sein. Es werden auch in der nächsten Zeit wieder vermehrt neue junge Kollegen zu uns kommen. Da erscheint es mir sehr wichtig, diese gleich von Anfang an mit ins Boot zu holen“, so die Gesundheitspaten im Originalton.
Auch von den Führungskräften wird das Modell getragen: Gesundheitspaten sind in laufende Projekte eingebunden.

Was braucht es, damit ein Gesundheitspaten-Modell erfolgreich eingeführt werden kann?
Wesentliche Voraussetzung zur Einführung eines Gesundheitspatenmodells ist eine gewisse wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens. Weiterhin braucht es eine von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Führungskräften gelebte positive Haltung und Veränderungsbereitschaft, sich auf Neues, Unerwartetes, Kreatives einzulassen.
Unserer Erfahrung nach wirkt also gelungene Kommunikation positiv auf Kooperation und schafft Vertrauen. Ist dies nicht auch ein Wirtschaftsfaktor?!

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