AWO Bezirksverband Hannover e.V., gesa - gesund arbeiten

Sozialwirtschaft

gesa – gesund arbeiten: Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz ist ein Projekt des AWO-Bezirksverbands Hannover im Rahmen des ESF-Programms Rückenwind - für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft (Projektflyer, 0.9 MB). Es führt gelebtes Gesundheitsmanagement und  Gesundheitsförderung in den gemeinnützigen Gesellschaften des Bezirksverbands Hannover ein: Jugendhilfe und Kindertagesstätten gGmbH (JuKi), Trialog Sozialpsychiatrie gGmbH, AWO-vita gGmbH (Familienorientierte Reha/ Eltern/Kind-Kur-Kliniken) und AWO Wohnen und Pflegen gGmbH (WuP) mit 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Hannover gehört flächenmäßig zu den großen im Bundesgebiet.

Das Besondere des gesa-Ansatzes ist das konsequente Vorgehen, Gesundheit nicht vorzugeben oder für die Organisation fixiert zu definieren, sondern die persönlichen Ressourcen und von Mitarbeitern und Führungskräften sichtbar zu machen und zu stärken, Eigenständigkeit sowie Eigenverantwortlichkeit zu fördern und einen hohen Wissensstand über die Herstellung von Gesundheit innerhalb der Belegschaft zu erzielen.

In dem salutogenetsch orientierten Projekt beschäftigen sich Mitarbeiter und Führungskräfte ressourcenstärkend zunächst mit der Kernfrage der Salutogenese: wie es ihnen in  ihren aktuellen Arbeitsverhältnissen gelingt, für sich Gesundheit herzustellen.

AWO Bezirksverband Hannover e.V. - Aufkleber

Aus diesem Dialog heraus werden verschiedene Maßnahmen für gelebtes Gesundheitsmanagement zielgruppenorientiert entwickelt und umgesetzt: Präventionsseminare für Mitarbeiter und Führungskräfte sowie spezielle Führungskräfteseminare; Workshops und Teamentwicklungsmaßnahmen. Ein Pool von Trainerinnen und Trainern ist im eigens entwickelten Curriculum geschult und kann vom halbtägigen Workshop bis zum einwöchigen Seminar verschiedene Bedarfe abdecken. Zudem steht das gesa-Team für Einzelfallberatungen zur Verfügung.

Das salutogenetisch orientierte Projekt bedient sich verschiedener Instrumente zur Sicherung der Nachhaltigkeit und bezieht in besonderem Maße Führungskräfte in ihrer Verantwortung auch in entlastender Weise mit ein. Es wurde speziell für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft entwickelt und situativ bedarfsgerecht angepasst. Die Einführung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements wird als Organisationsentwicklung betrachtet und unter dem besonderen Focus auf die Gesundheit der Beschäftigten mit den klassischen Instrumenten eines Change-Prozesses begleitet. Durch ein breites Maßnahmenspektrum wird das Kohärenzgefühl gestärkt und die Resilienz der Beschäftigten gefördert.

Nachhaltigkeit wird unter anderem durch eine Wissensplattform, durch Multiplikatorenschulungen (u.a. Betriebsräte), durch Follow-Up Tage nach den Seminaren, Kommunikationsschulungen und PR-Maßnahmen (Newsletter, Führungskräfte Newsletter „gesund führen“) erreicht. Auch der Fokus auf Führungskräfteschulungen und individuell konzipierte Teammaßnahmen tragen zur nachhaltigen Verankerung eines lebendigen Gesundheitsmanagements als wichtigem Werkzeug und der Personal- und Organisationsentwicklung bei.

AWO Bezirksverband Hannover e.V. / AWO vita gGmbH
(1.600 Beschäftigte, Sozialwirtschaft)

Körtingsdorfer Weg 8
30445 Hannover
www.gesa-vital.de