Landeshauptstadt Wiesbaden

Öffentliche Verwaltung

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat Ende 2007 das Projekt „Integriertes Gesundheitsmanagement“ eingeführt. Hiermit verfolgt sie verstärkt das Ziel, die Arbeitsbedingungen der ca. 5.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu optimieren und diese daneben zu einer gesunden Lebensführung zu motivieren.

Ausgangspunkt für die Aktivitäten der Landeshauptstadt Wiesbaden ist der Gesundheitsbegriff der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dieser sehr umfassende Ansatz fand bzw. findet Eingang in die Leitbilder und Leitsätze der Landeshauptstadt Wiesbaden und definiert somit die übergeordneten Zielstellungen des Projekts.

Auf dieser Grundlage wird sowohl die Verhaltensprävention (Veränderung gesundheitsgefährdender Gewohnheiten und Lebensstile wie z. B. durch Bewegungs- und Entspannungsprogramme) als auch die Verhältnisprävention (Gestaltung gesundheitsförderlicher Strukturen/ Verhältnisse, wie z. B. durch Führungsgrundsätze/ gesundheitsorientierte Führung) nachhaltig aufgegriffen.

Die Angebote des Projektes stoßen auf eine breite Akzeptanz. Hierzu gehören neben der für die Mitarbeiterschaft kostenfreien Nutzung ausgewählter Fitnessstudios sowie der städtischen Schwimmbäder vielfältige Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel Präventionskurse, Gesundheitsuntersuchungen und jährliche Gesundheitstage.

Landeshauptstadt Wiesbaden: Gesundheitstag 2012 - Kursangebot "Stärken schützen"Da entscheidender Faktor für die Mitarbeiterzufriedenheit (und damit auch die Gesundheit) ein sachliches und konstruktives Miteinander ist, wurden im Rahmen dieses komplexen Ansatzes Instrumente wie die Führungsgrundsätze, das Mitarbeitergespräch („Jahresgespräch“), eine Dienstvereinbarung über Konfliktlösung und Vermeidung von Mobbing am Arbeitsplatz, das Betriebliche Eingliederungsmanagement, ein neues Beurteilungswesen und das Projekt „Beruf und Familie“ konzeptionell erarbeitet, miteinander verknüpft und stufenweise implementiert. Die Landeshauptstadt Wiesbaden versteht diese Instrumente als Bausteine zur Entwicklung einer gesamtstädtischen „Kultur der Wertschätzung“.

Der Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spielt dabei eine ganz zentrale Rolle. Verfolgt wird dabei auch ein gezieltes ganzheitliches Marketing zur Durchdringung der Mitarbeiterschaft mit der Gesamtthematik. Sämtliche Informationen und Maßnahmen des Projektes sind so angelegt, dass sie für die Beschäftigten eine hohe Präsenz und einen Wiedererkennungswert haben.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor: Die Landeshauptstadt Wiesbaden arbeitet seit Jahren sehr erfolgreich mit dem Institut für Arbeitsmedizin, Prävention und Gesundheitsförderung der Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH, insbesondere mit dessen Direktor, Herrn Prof. med. Dr. Thomas Weber, zusammen.

Landeshauptstadt Wiesbaden
(ca. 5.300, Öffentlicher Dienst/Verwaltung)

Personal- und Organisationsamt
Arbeitsschutz und Gesundheit
Hasengartenstraße 21
65189 Wiesbaden
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