Universitätsklinikum Jena

Gesundheitswesen

Der Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) am Universitätsklinikum Jena (UKJ) beruht auf eine gemeinsame Initiative von Klinikumsvorstand und Personalrat. Ziel ist es, die Gesundheit der Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen, da vor allem gesunde und motivierte Beschäftigte eine wesentliche Grundlage für ein zukunftsfähiges, innovatives und erfolgreiches Universitätsklinikum sind. Die im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements entwickelten und umgesetzten Maßnahmen orientieren sich dabei an den einschlägigen Leitlinien und Handlungsgrundsätzen der Ottawa-Charta und der Luxenburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Darüber hinaus erfüllt das BGM-Konzept die Präventionsvorgaben gemäß § 20a SGB V.

Mit der Entwicklung und Umsetzung des BGM-Konzeptes wurde ein Gesundheitsmanager beauftragt. Der Gesundheitsmanager arbeitet mit einer Vielzahl interner und externer Partner zusammen. Er wird dabei zudem durch eine fachübergreifende Steuergruppe unterstützt sowie durch einen paritätisch zusammengesetzten Gesundheitsbeirat beraten. Die Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements richten sich an alle Beschäftigten des Universitätsklinikum Jena. Ziel ist es, die Mitarbeiter dabei zu unterstützen, bewusst etwas für die Förderung ihrer individuellen Gesundheit zu tun bzw. dafür zu sorgen, dass die Bedingungen an ihrem Arbeitsplatz gesundheitsförderlich gestaltet sind. In Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen des UKJ und ausgewählten externen Partnern bietet das BGM-Konzept hierzu unterschiedliche Beratungs-, Informations- und Aktivangebote an und begleitet Teams bei der Umsetzung gesundheitsgerechter Rahmenbedingungen. Die Angebote werden daher sowohl individuell von Mitarbeitern als auch von Führungskräften genutzt.

 

Universitätsklinikum Jena - Aktivpause


Folgende BGM-Instrumente können im Rahmen eines Vortrags näher vorgestellt werden:

Gesundheitsseminare: Ein umfassendes Seminarprogramm zur Gesundheitsförderung unterstützt unsere Beschäftigten dabei, ihre eigene Gesundheit in den Mittelpunkt zu rücken. Eine Vielzahl von Seminaren und Wissensangeboten werden vorgehalten, welche darauf ausgerichtet sind, die individuelle Gesundheit bewusst zu fördern. Hierzu zählen Seminare zu Work-Life-Balance, Stressbewältigung, Betriebssportangebote, Yoga- oder Qi-Gong-Kurse sowie zielgruppenorientierten Seminarangebote.

Gesundheitsprogramme: Diese Komplexprogramme sollen unsere Mitarbeiter dabei unterstützen, das passende Fitness-, Wellness- oder Rehasportangebot zu finden. Angeboten wird eine Gesundheitsberatung in Verbindung mit einem ärztlichen Gesundheitscheck. Darauf aufbauend wird der Mitarbeiter bei der Auswahl geeigneter Gesundheitspakete beraten. Die Gesundheitspakete (Fitnesskurse, Trainings- oder Wellnessangebote) werden von regionalen Partnern zu UKJ-Sondertarifen angeboten.

Gesundheitswerkstatt: Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Führungskräfte und zielt darauf ab, diese dabei zu unterstützen, in ihrem Verantwortungsbereich konkrete gesundheitsfördernde Maßnahmen umzusetzen. Neben etablierten arbeitsschutzrechtlichen und arbeitsmedizinischen Standards sollen Gesundheitsaktivitäten eingeleitet werden, welche unmittelbar am Arbeitsplatz wirken. Ausgehend von einer Teambefragung werden konkrete Maßnahmen abgeleitet und in der Abteilung umgesetzt.

Sozialberatung: Die Betriebliche Sozialberatung ist ein offenes, freiwilliges und diskretes Beratungsangebot für Mitarbeiter in privaten oder beruflichen Belastungssituationen. Die Beratung bezieht sich auf persönliche Fragen von Mitarbeitern, welche die berufliche Tätigkeit beeinträchtigen und auf Fragen zum Umgang mit Kollegen und Konflikten am Arbeitsplatz. In einem persönlichen Gespräch können die Beschäftigten mit einer fachkompetenten Sozialarbeiterin über Ihre Fragen sprechen.

Gesundheitsreporting: Um eine zielgerichtete Ausrichtung und bedarfsangepasste Lenkung aller BGM-Maßnahmen sicher zu stellen, wird die Einführung und Entwicklung des Konzeptes über ein umfassendes Kennzahlensystem gesteuert und fortlaufend evaluiert. Das zugrunde gelegte Controllingkonzept basiert auf unternehmensinternen Fehlzeitenanalysen und externen Arbeitsunfähigkeitskennzahlen der Krankenkassen. Darüber hinaus wird das Konzept jährlich in einem externen Bechmarking verglichen.

Dr. Norbert Gittler-Hebestreit
Diplom-Gesundheitswissenschaftler (univ.)
Leiter Betriebliches Gesundheitsmanagement
Universitätsklinikum Jena
Durchwahl: +49 3641 9395158

E-Mail: norbert.gittler-hebestreit@med.uni-jena.de 
Link: 
www.gesundheitsmanagement.uniklinikum-jena.de